Tristan - Dies Natalis
Was wäre mit das meer
Was mir das land nicht wahr
Ist mir jedoch nur die feste erde gekannt
Die hohe see ist solch ein mysterium
Man kann sie nicht fassen und zwischen den fingern brechen
Was man in sie einbringt
Entwächst ihr ganz anders als dem dunklen boden
Niemals wieder
Und dort verpricht sie so viele mir
Mehr noch als der tiefste wald die entlegenste schlucht
Unsere gedanken
Und ich lauschte den wellen
Verlor mich am strand
Hatte nirgendwo heimat
War nicht see und nicht land
Und ich lauschte den wellen
Verlor mich am strand
Hatte nirgendwo heimat
War nicht see und nicht land
Ein schiff ein schiff raunte mir die wellen
Fertige dir ein schiff und wir wollen dich tragen
Doch erfahren uns ohne besitze lass nichts zurück
Was dich an lände bände
Denn wie wollest du das meer begreifen
Hinge dein geist noch als untoter am land
Komm ganz und gar wie du bist
So steckte ich mein haus mit allem was sich ihn ihm befand
Im brand
Und so riefen die wellen
Mich und mein schiff
Und ich folgte dem rufen und sag nicht mehr zurück
Und so riefen die wellen
Mich und mein schiff
Und ich folgte dem rufen und sag nicht mehr zurück
Das schiff verließ
Getragen von den kräften des ozeanes den strand
Riesen schienen an seinen seiten ihre kräfte zu versuchen
Ganz ohne ziel steuer des boots mitten in dem sturm
Der auf offener see tobte
Als der mensch sich umgekehrte
Um ein letztes mal nach dem ufer ausschau zu halten
War ihm sein brennedes haus ein winziger flammenpunkt am horizont
Wie eine antwort auf alle seinen fragen
In einer der nächsten wogen zerbrach berstend sein schiff
So fand er heimat war das meer und nicht land
Und sein haus stand in flammen seine sehnsucht ertrank
Hat nicht furcht vor den meeren fürchtet euch selbst
Eure eigenen tiefen eurer untiefen welt